Begriffe aus der Kommunikation erklärt  

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DECT
Digital European Cordless Telecommunications
Ein Standard für die schnurlose Telefonie bei Nebenstellenanlagen. Das System arbeitet im 1,88-1,9 GHz-Bereich. Interessant ist, daß sich der DECT-Standard der UMTS-Philosophie folgend eines Tages nahtlos in die "totale" Kommunikation integrieren lassen wird.
 
D-Kanal
Steuerkanal im ISDN
Jeder Basisanschluss und jeder Primärmultiplexanschluss (PMX) verfügt über einen Steuerkanal, über den der Verbindungsaufbau abgewickelt wird. Zusätzlich können über den D-Kanal Wahlinformationen (z. B. Über- mittlung der Rufnummer) weitergegeben und in begrenztem Umfang Nutz- daten übertragen werden.
 
D-Netz
Oberbegriff für die beiden digitalen deutschen Mobilfunknetze D1 (T-Mobil) und D2 (Vodafone).
 
D1/D2-Netz
Bezeichnung für die beiden deutschen GSM-Funktelefonnetze. D1 wird von T-Mobile betrieben einer Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom. Das D2-Netz betreibt Vodafone D2.
 
D2-Dial-A-Text
Mit dem D2-Dial-A-Text Service haben Sie die Möglichkeit, vorgefertigte Textnachrichten oder numerische Nachrichten als Kurzmitteilung aus jedem Telefonnetz - also auch aus dem Festnetz - von jedem beliebigen Telefon zu verschicken. Voraussetzung ist lediglich, dass das Telefon DTMF-fähig ist oder ein entsprechendes Toneingabegerät zur Verfügung steht. Empfänger einer Dial-A-Text-Nachricht kann nur ein D2-Anschluss sein.
 
Datendienst
Ähnlich wie der Fax-Service funktioniert auch der Daten-Service.
Hier wird jedoch ganz auf Papier verzichtet, die Übertragung der Informationen erfolgt rein elektronisch. Mit einem an Ihr Mobiltelefon angeschlossenen Laptop können Sie Daten empfangen und versenden und so eine Verbindung zu anderen Computern oder sogar zum Internet aufbauen.
 
Datenübertragungsrate
Synonym für Übertragungsrate Bandbreite oder Bitrate. Die Datenübertragungsrate gibt die Anzahl der Informationseinheiten pro Zeitabschnitt an die zwischen Sender und Empfänger übertragen werden. Die Einheit ist Bit pro Sekunde (bit/s). Je größer die Übertragungsrate desto schneller werden Daten z.B. aus dem Internet heruntergeladen.
 
DFÜ
Datenfernübertragung
Allgemeine Bezeichnung für die Datenübertragung zwischen Computern über größere Entfernungen. Für die Datenübertragung wird ein Modem bzw. eine ISDN-Karte benötigt. Übertragungswege (Carrier): elektrische Leitungen, Lichtwellenleiter, Funkkanäle.
 
Dialer
Auch 0190-Dialer. Einwahlprogramme im Internet mit denen Dienstleistungen im Internet (z.B. Download von Software) bequem bezahlt werden können. Betreiber unseriöser Webseiten starten teilweise kostenintensive Einwahlprogramme ohne Einverständnis des Kunden. Der Kunde weiß oft nicht dass er über ein teures Dialer-Programm surft und wird auch nicht über den Preis der Verbindung aufgeklärt. Diese Programme können bei unseriösen Anbietern auch auf dem Rechner verbleiben. Dann werden sie bei jeder Einwahl ins Internet erneut aktiviert.
 
Digitale Übertragung
Bei digitaler Übertragung werden Daten binär kodiert übertragen. D.h. Sie nehmen einen von zwei möglichen Zuständen (0 oder 1) an. Aufgrund einer besseren Übertragungsqualität und einer höheren Geschwindigkeit tritt sie vermehrt an die Stelle der analogen Übertragung.
 
Digitales Netz
Seit dem Jahreswechsel 1997/1998 ist das gesamte Netz der Deutsche Telekom AG digitalisiert (>>Digitale Übertragung). Dies bedeutet daß alle Vermittlingseinrichtungen digital sind und dadurch flächendeckend neue technische Leistungsmerkmale möglich wurden. Hierzu zählen bspw. Anklopfen Makeln Rufweiterschaltung oder die Konferenzschaltung. Diese Sonderfunktionen sind nicht nur über digitale Endgeräte (ISDN-Endgeräte) verfügbar sondern können z.T. auch bereits von analogen Telefonapparaten genutzt werden. Durch die höhere Leistungsfähigkeit wird im digitalisierten Netz die Integration von Sprach- Daten- Text- und Bildvermittlungsdiensten möglich (ISDN).
 
Direktanschluss
Direkter Telefonanschluss des Kunden an das Netz eines Anbieters über den auch Ortgespräche geführt werden können. Ersetzt den kompletten Telekom-Anschluss, d.h. alle Gespräche werden über den neuen Anbieter geführt.
 
Direktruf
Sperrt das Telefon für alle Rufnummern außer für eine individuell eingegebene Nummer Nach Abnehmen des Hörers und Betätigen einer beliebigen Taste wird automatisch die Verbindung zu der gespeicherten Rufnummer hergestellt.
 
Domain
Begriff aus der Netzwerktechnologie
Ein logisches Teilnetz eines Computernetzwerks wird als Domain bezeichnet und mit einem eigenen Namen, dem Domain-Namen, versehen. Die Domain-Struktur des Internets ist hierarchisch gegliedert. Die oberste Domain (Top-Level Domain) bezeichnet das Land (z.B.: www.IhrName.de für Deutschland) oder die Art der Einrichtung (z B.: www.IhreFirma.com für private Unternehmen), die eine Domain verwaltet.
 
Download
Datentransfer bei Online-Verbindungen, ...
wobei Dateien von einem PC oder einem Datennetz-Server in den eigenen PC "geladen" werden, um sie dort weiterzuverwenden.
 
Downstream
Downstream ist der Datenfluss vom Netzwerk zum eigenen Computer (z.B. beim Empfangen von E-Mails). Der umgekehrte Datenfluss wird Upstream genannt.
 
Drag-and-Drop
"Ziehen und fallen lassen"
Bedienungstechnik auf grafischen Benutzeroberflächen wie z. B. Windows. Datenobjekte können mit der Maus erfasst und verschoben werden.
 
Dreierkonferenz
Leistungsmerkmal im T-Net und im T- ISDN
Telefonieren zu dritt
 
DSL
Digital Subscriber Line
Sammelbegriff für Zugangstechnologien, mit denen über ein normales Kupferkabel Daten in einer hohen Bandbreite übertragen werden können. Eine der Zugangstechnologien ist ADSL. Die Technologie wird bei der Deutschen Telekom unter T-DSL angeboten.
 
DSL-Modem
Spezielles Modem für die Datenübertragung mit Hilfe der DSL - Technologie.
 
DSL-Splitter
Gerät, das die Signale (Sprache, Fax und Daten), die über ISDN übertragen werden, von Daten trennt, die über DSL übermittelt werden.
 
DualBand
Beschreibt Mobiltelefone, die in der Lage sind, in zwei verschiedenen Mobilfunknetzen (z.B. D- und E-Netz) zu arbeiten.
 
DualMode
Beschreibt Mobiltelefone, die in zwei technisch verschiedenen Telefonsystemen arbeiten können. Typische Beispiele: Ein Handy, das sowohl in den GSM-Netzen als auch den DECT-Netzen arbeiten kann.
 
Durchwahl
Leistungsmerkmal von größeren Telekommunikationsanlagen am Anlagenanschluss
Die Nebenstellen können gezielt angerufen werden.
 
Dämpfung
Maß für die Übertragungsverluste beim Transport elektrischer oder optischer Signale. Je geringer die Dämpfung eines Übertragungsmediums (Leitung, Funkkanal) ist, desto höher sind Reichweite und Qualität der Übertragung.
 
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